Impulse - Zitate

Otto Betz

Die Märchen können wir als einen Erfahrungsschatz der Menschheit verstehen.

Die Geschichten halten uns einen Spiegel vor,

damit wir uns selbst besser zu begreifen lernen.

 

 

Rheinischer Mystiker aus dem 14. Jh.

Unser Gott hat keine Hände

Unser Gott hat keine Hände

er hat allein unsere Hände

um die Welt von heute zu erschaffen

Unser Gott hat keine Füße

er hat allein unsere Füße

um die Menschen auf seinen Weg zu führen

Unser Gott hat keine Stimme

er hat allein unsere Stimmen

um den Menschen von Ihm zu erzählen

Unser Gott hat keine Wirkkraft

er hat allein unsere Wirkkraft

um die Menschen an seine Seite zu stellen

Wir sind

die einzige Bibel

die die Menschen noch lesen

Wir sind das letzte Wort Gottes

Das Evangelium

Das sich heute schreibt

 

In: Predigt 17 ...Stell dir vor, "als ob einer vor einem hohen Berge stünde und riefe: "Bist du da?" und der Schall und der Hall riefe wieder: "Bist du da?" Oder er spräche: "Komm heraus" und der Schall antwortete "Komm heraus!"

 

 

Nur auf den Flügeln der Nacht

wirst du die Morgendämmerung erreichen

 

Du kannst dein Leben nicht verlängern

nur vertiefen

 

Der Ton des Seins erklingt ohne Unterlass.

Die Frage ist, ob wir als Instrument so gestimmt sind,

dass er in uns widertönt und wir ihn hören.
 

Unsere größten Ängste sind die Drachen,

die unsere tiefsten Schätze bewahren.

 

 

LEO TOLSTOI

Wenn wir,

solange wir leben,

dem Weg der Freude folgen,

werden wir am Ende eines mit diesem Weg.

 

RUMI

"Deine Aufgabe ist es nicht nach Liebe zu suchen,
sondern einfach alle Hindernisse aufspüren,
die Du der Liebe in den Weg gestellt hast."

 

Die Rose ist ohne Warum.
Sie blühet, weil sie blühet.
Sie achtet nicht ihrer selbst,
fragt nicht, ob man sie siehet.

 

 

„Ihre Seele nimmt die Form einer dünnen Sichel an,

um dann allmählich einen völlig runden Fächer zu weben.

Wenn ihre schmale Silhouette sich ausdehnt zum vollen Rund,

erheben fast überall die Menschen ihre Augen zu ihr hinauf.“

 

„Sitzend kontempliere ich die völlige Stille jenseits von hier.

In diesem tiefen Frieden richte ich mein Denken zu Grunde.“

 

Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
 
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
 
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe
 
Erich Fried